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UKRAINE: FLÜCHTLINGE

«Hoffentlich sehe ich meine Familie wieder.»

«Sobald ich hörte, dass wir angegriffen werden, packten wir unsere zwei Enkelkinder und ihre Mutter und flohen in die Westukraine.» - Volodya N. (Name geändert)


Mehr als 6 Millionen Menschen sind über die Grenze geflohen, zum grössten Teil Frauen und Kinder. Weitere 6 Millionen Menschen befinden sich innerhalb des Landes auf der Flucht vor den Bomben und Raketen. Der ukrainische Aussenminister nannte diese Zeit die dunkelste in Europa seit dem 2. Weltkrieg.


Das Hoffnungsnetz hat langjährige Partner in der Westukraine und den Nachbarländern Rumänien und Moldawien. Dort erhalten bedürftige Flüchtlinge Lebensmittel, warme Kleider und Unterkünfte.

Bild: Jana Čavojská, Slovakia
Bild: Jana Čavojská, Slovakia

WIR LASSEN DIE UKRAINE NICHT IM STICH!

Setzen Sie ein Zeichen gegen Gewalt.

Teilzerstörtes Haus in Kiew, Flüchtlingsunterkunft in der Westukraine und Lebensmittelverteilung im Donbass.
Bild: HMK

Herzzerbrechende Szenen spielen sich an den Grenzen ab. Frauen und Kinder dürfen sich in Sicherheit begeben, während die Männer zurückbleiben und kämpfen müssen. Kinder fragen sich, ob sie ihre Väter wiedersehen werden. Mütter bleiben in der Fremde auf sich allein gestellt.


Seit Beginn des Konflikts im Jahr 2014
sind unsere Partner vor Ort und helfen. Mit der Zunahme der Unruhen ist die Wirtschaft zusammengebrochen, Menschen haben ihre Arbeit verloren und Unternehmen das Land verlassen. Armut und Hunger sind rasant gestiegen. In der Ostukraine wurde der Waffenstillstand regelmässig gebrochen und forderte tausende Tote. 10 Tage vor der jüngsten Eskalation besuchte unser Programmverantwortlicher das Land und berichtete: «Die Angst ist überall zu spüren.»

 

 

Update Oktober 2022

Alex aus Mariupol erzählt: «Nach Kriegsbeginn sah ich meine Heimatstadt fast jeden Tag brennen. Es fühlt sich an, als ob sie vom Erdboden verschluckt wurde. Mitten im Kriegsgebiet half ich bei der Unterbringung von Flüchtlingen und bei der Verteilung von Lebensmitteln. Es würde zu lange dauern, alles zu erzählen, was ich dabei erlebte. Einmal traf eine Rakete eine nahegelegene Kirche, aber Gott sei Dank überlebten alle. Nach etwa einem Monat beschloss ich, in Richtung Saporischschja zu ziehen. Mit einer Gruppe von Leuten lief ich 40 Kilometer, bis uns ein Auto mit Freiwilligen abholte. Danach passierten wir etwa 20 Kontrollpunkte, bevor wir endlich ukrainisch kontrolliertes Gebiet erreichten. Alle im Auto weinten, als wir merkten, dass wir in Sicherheit waren. Schliesslich schaffte ich es nach Lwiw und freute mich, dass es dort Essen und Wärme gab und dass ich vorübergehend in Sicherheit war. Aber mein Herz schmerzt für die Menschen, die zurückgeblieben sind. Ich möchte nach Hause gehen und das Leben weiterleben, das mir genommen wurde.»

 

Am 10. Oktober 2022 schoss Russland zahlreiche Raketen auf ukrainische Stadtzentren. Als Antwort  wollen westliche Länder der Ukraine neue Luftabwehrsysteme liefern. Mehr Informationen: Russische Racheangriffe in der Ukraine (nzz.ch)

 

 

 

Update Mai 2022

Mehrere Teams aus allen Teilen der Ukraine sind in die zerstörten Städte Bucha und Irpin in der Nähe von Kiew gefahren, um die Menschen dort zu unterstützen. Ein Freiwilliger berichtet: «Diese beiden Städte sind zerstört. Es gibt keinen Strom, kein Wasser, kein Gas und keine Lebensmittel! Die Menschen hungern und können sich nicht waschen. Bomben und Minen liegen auf den Strassen. Die Wohnungen sind geplündert. Es ist eine schreckliche Tragödie. Beinahe in jedem Wohnblock gibt es Tote. Mit dem Auto haben wir Hilfsgüter hingebracht und mein Team blieb mehrere Tage vor Ort, um Essen zu verteilen. Wir sind auf finanzielle Unterstützung für einen erneuten Transport angewiesen. Eine Fahrt (Diesel, Essen und Hilfsgüter) kostet ca. 1000 Franken. Der Krieg geht weiter. Danke, dass ihr mit uns verbunden seid!»

 

 

Update April 2022

«Der Ansturm der Menschen hört nicht auf! Wir danken Gott, dass es wärmer wird, da die Reise für Mütter mit Babys dadurch einfacher und sicherer wird. Das Wetter im Februar und März war brutal. Danke für eure Unterstützung!» - ein Partner an der ukrainisch-moldavischen Grenze

 

Die Stiftung Hoffnungsnetz stellt aktuell 3330 geheizte Schlafplätze für Flüchtlinge in der Ukraine, in Moldawien und in Rumänien bereit und verteilt pro Tag 9540 Mahlzeiten. Zudem transportieren wir Lebensmittel und andere Hilfsgüter in abgelegene Gebiete und evakuieren per Bus Menschen zu sicheren Unterkünften.

 

 

Herzlichen Dank, dass Sie den Menschen wieder Hoffnung geben.

Bitte Spenden Sie jetzt!

Mit CHF 90.– geben Sie einer Person  Lebensmittel für einen Monat.



Mit CHF 180.– sichern Sie einer Person für 2 Wochen eine Unterkunft und Verpflegung.


Ihre Spende hilft direkt,  schnell und unbürokratisch.

 

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So werden die Menschen unterstützt:

  • Geheizte Schlafunterkünfte
  • Essen und Wasser
  • Kleider, Decken, Medikamente und andere Hilfsgüter
  • Bustransporte zu sicheren Orten
  • Lebensmittellieferungen in abgelegene Gebiete
Bild: Jana Čavojská

Flyer zur Sammlung

Link zum Flyer der Hoffnungsnetzsammlung Ukraine