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AFGHANISTAN: VERTRIEBENE

«Die Freiheit wird uns erneut genommen»

«Wir waren in unserem Haus, als die Taliban eindrangen und auf uns schossen. Mein Mann und einer meiner Söhne sind tot», erzählt Rana. Zusammen mit den Töchtern und ihrem verletzten jüngeren Sohn verliess die Witwe ihre Heimat. «Wir sahen viele Tote und Verwundete auf den Strassen und vor den Häusern», schildert sie ihre Flucht.

 

In Afghanistan herrscht Chaos. Die Taliban haben eine Stadt nach der anderen eingenommen. Der Präsident und viele internationale Kräfte haben das Land verlassen. Zehntausende sind in ihrer eigenen Heimat auf der Flucht. «Ich habe grosse Angst, dass sie meinen Sohn und meine Töchter auch töten. Hier in Kabul haben wir nichts, weder einen Unterschlupf noch Vorräte. Wir sind dankbar für jede Überlebenshilfe», berichtet Rana.

Ein Mann im Rollstuhl wird von einer Frau gestossen. Die beiden sind auf der Flucht vor türkischen Militärangriffen.

Wie Rana leiden viele Menschen extrem unter der Machtübernahme durch  die Taliban. Völlig verängstigt und verzweifelt versuchen sie einen sicheren Ort zu finden und kämpfen ums Überleben. Die Lage ist instabil und es fehlt den Menschen an allem.


Als Hoffnungsnetz versorgen wir die Notleidenden in Afghanistan und den angrenzenden Ländern. Sie erhalten lebenswichtige Materialien wie Zelte, Teppiche, Decken, Matratzen, Kochutensilien und Lebensmittel. Ein Zeichen der Hoffnung in einer ungewissen Zeit.

 

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

 

 

Bitte Spenden Sie jetzt!


Mit CHF 150.– bekommt eine Familie auf der Flucht ein Zelt.

Mit CHF 60.– finanzieren wir ein Kochset sowie Grundnahrungs-mittel (Mehl, Öl, Bohnen, Tee, Zucker usw.).

 

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Bild: Rana lebt in Angst

Das Hoffnungsnetz ist mit bewährten Projektpartnern vor Ort, die die Notleidenden mit dringend benötigten Hilfsgütern versorgen.