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Hilfe nach Taifun Haiyan

Jahrhundertsturm bringt Tod und Verwüstung
Der Taifun Haiyan, der am 8./9. November 2013 über zentrale Gebiete der Philippinen hinwegfegte, erreichte Höchstwerte von bis zu 275 km/h. Er ist wohl der stärkste beobachtete Taifun, der je auf Land traf. Rund 14 Millionen Kinder und Erwachsene waren und sind betroffen. 

 

Koordiniertes Vorgehen vieler christlicher Werke

Verschiedene Partnerwerke des Hoffnungsnetzes waren schon sehr früh in den Regionen Samar, Cebu und Leyte tätig. Dort wurden die Menschen mit Trinkwasser, Nahrungsmitteln, Pflege und Medikamenten versorgt, sowie mit Notunterkünften. Die Kooperation der verschiedenen Werke machte rasche und effektive Hilfe für viele Menschen möglich.

Insgesamt wurden über 3'350 Familien durch die Hilfe erreicht. 2'500 Kinder erhielten psychologische Unterstützung. Es konnten drei Kinder-Tageszentren neu gebaut werden und ein bestehendes wurde renoviert, 5 weitere Zentren sind noch im Bau. Diese Gebäude dienen auch als Schutzunterkünfte bei erneuten Stürmen.

Speziell Kokosbauern und Fischer, aber auch viele andere Berufsleute haben ihre Einkommensgrundlage verloren. Rund 1'000 Familien wurden beim Wiederaufbau oder einer Neuausrichtung unterstützt.

Bis Mitte 2017 wurden zusätzlich 700 Familien im Aufbau ihrer Lebensgrundlagen geschult und mit Waren oder Startkapital unterstützt. Das Projekt wird im 2018 ganz abgeschlossen.

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Nothilfe Philippinen

Kindern ihr Lachen zurückschenken

Der Sturm und die totale Zerstörung ihrer gewohnten Umgebung ist für die Kinder besonders traumatisch. Die Erstklässlerin Priss erzählte den Mitarbeitenden, sie habe zuerst nicht verstanden, weshalb ihre Familie das Haus verlassen musste. „Mami erklärte dann, dass wir in unserer Hütte nicht gut geschützt wären gegen den schlimmen Sturm und dass wir sterben könnten, wenn wir nicht in ein sicheres Haus gehen“, erklärte sie und fügt mit grossen Augen hinzu: „Da habe ich Mamis Hand ganz fest gehalten.“

„Wir haben alle den Sturm überlebt, das macht mich sehr froh“, erzählt Priss weiter. „Aber unser Haus ist ganz kaputt. Am Anfang habe ich viel geweint. Aber dann durfte ich ins Kinderzentrum gehen. Dort haben wir Spielsachen, singen zusammen und hören Geschichten. Und meine beste Freundin Maria ist auch gekommen. Jetzt sind wir wieder zusammen und können wieder lachen. Ich freue mich jeden Tag darauf, ins Kinderzentrum gehen zu können.“

28.02.14