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Dürre und Krieg in Ostafrika

Wir kämpfen ums nackte Überleben

Familie aus dem Südsudan sitzt in ihrem Zelt im Flüchtlingscamp in Uganda.
Bild: Helen Manson

Millionen Menschen hungern und dursten wegen Dürre und Krieg in Ostafrika. Wie schon die Jahre davor, regnet es kaum. In vielen Gebieten fiel seit Monaten kein einziger Tropfen Wasser.

 

Frauen pumpen Wasser am neuen Brunnen.
Bild: HMK

Lebensmittel und Trinkwasser

Senait aus Äthiopien läuft in der sengenden Hitze jeden Tag sechs Stunden, um Wasser für ihre Familie zu holen.

Ayenyo lebt mit ihren Kindern unter elenden Bedingungen mit 300 000 anderen Flüchtlingen im grössten Auffanglager der Welt in Uganda.

John kann sein Feld im Südsudan wegen Dürre und Krieg seit Monaten nicht bestellen. Seine Familie hat nichts mehr zu essen, die Kinder sind stark unterernährt.

 

Mit CHF 70.- ernähren Sie eine Familie im Südsudan einen Monat lang.

Mit CHF 100.- schenken Sie einer Familie Trinkwasser.

Helfen auch Sie mit einem Zeichen der Hoffnung. Herzlichen Dank!

           

Wirksame Hilfe

«Nun müssen wir nur noch zehn Minuten laufen, um an Trinkwasser zu gelangen. Vorher waren es sechs Stunden. Denn erneut regnete es dieses Jahr kaum.» Das sagte der Dorfälteste zu uns, als das erste Wasser aus der Erde sprudelte. 80 Meter tief mussten wir bohren, nun gibt es Wasser im Dorf. Der Brunnen schenkt den Menschen die Chance auf eine Zukunft zurück.

Inzwischen sind fünf von 18 Brunnen in Betrieb. Leider kam es Ende 2017 zu Unruhen in der Region und die Bohrmannschaft musste evakuiert werden. Ein zusätzliches Team mit Bohrgerät soll diese Verzögerung nun wettmachen.


Als Ayenyo mit ihren Kindern im Flüchtlingscamp ankam, war sie erschöpft und traumatisiert. Das Leben in Bidibidi war ein Schock: über 300 000 Menschen leben im Camp und es fehlt an allem. Die Hälfte der Bewohner hatte keine Latrine. Folglich verrichteten viele ihre Notdurft in den engen Gassen. Für Kinder bedeutet dieser Infektionsherd Lebensgefahr.

Wir vom Hoffnungsnetz bauten 2017 260 Latrinen für Familien wie die von Ayenyo und Bedürftige aus der lokalen Bevölkerung. Zudem bilden wir Menschen für die Traumabewältigung aus.

So werden die Menschen unterstützt:

  • Bohrung von Brunnen
  • Verteilung von Lebensmitteln
  • Bau von Latrinen
  • Traumabewältigung

 

 

Präsentation

Link zur Powerpoint-Präsentation über die Hoffnungsnetzsammlung Ostafrika.

Bildschirmpräsentation zur Information in ihrer Gemeinde.

  

Flyer zur Sammlung

Link zum Flyer der Hoffnungsnetzsammlung Ostafrika